Was ist Skoliose?

Was ist Skoliofit?

Wer ist Skoliofit?

Was ist Skoliose?

Weitere Haltungsschäden

Elternkaffee

Haltung und Bewegung für Erwachsene

Unsere Leistungen

Termine

Kontakt

Impressum

nächste Anfängergruppe: Montag, 20.09.10 um 18.15 Uhr
Maedchen
Skoliofit - Katja Schumann
Archenholdweg 18
33100 Paderborn
Telefon: 05251 6998 389
Mobil: 0160 3383 458
info[at]skoliofit.de
Skoliose Behandlung Skoliosetraining nach K. Schroth
Wirbelsäle Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule,die oft mit einer Verdrehung der Wirbelkörper einher geht.

Die Gradzahl der Verkrümmungen und die Verdrehung der einzelnen Wirbelkörper verursachen verschiedene Auswirkungen auf den Körper. Der Schweregrad einer Skoliose wird nach der Stärke der Verkrümmung, der Verdrehung sowie des körperlichen Reifegrades der Person beurteilt.
Je weiter die Skoliose und damit das Ausmaß zunimmt, desto mehr steigt das Risiko körperlicher Beeinträchtigungen. Die körperlichen Beeinträchtigungen können von einer Deformation des Rumpfes, über Funktionseinschränkungen der inneren Organe bis hin zu verkürzter Lebenserwartung reichen.
Etwa 4% der Bevölkerung sind von einer Skoliose betroffen. Bei 80% der Betroffenen ist die Ursache unbekannt, diese Art der Skoliose nennt man idiopathische Skoliose. Mädchen und Frauen sind wesentlich häufiger von einer Skoliose betroffen als das männliche Geschlecht.

Die Skoliose zählt zu den Wachstumsdeformitäten und tritt hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter auf. Tritt die Skoliose schon im frühen Kindesalter (1.-2. Lebensjahr) auf, wird sie infantile Skoliose genannt. Bei einer Skolioseentwicklung im Kindergartenalter spricht man von einer juvenilen Skoliose während die Skoliose, die während der Pubertät auftritt Adoleszentenskoliose heißt.

Man unterscheidet die Skoliosen außerdem nach dem Abschnitt der Wirbelsäule, in dem die Verkrümmung auftritt. So unterscheidet man Thorakalskoliosen (Verkrümmung in der Brustwirbelsäule), Lumbalskoliosen (Verkrümmung in der Lendenwirbelsäule), Double Major (Doppelkrümmungen) und Thorakolumbalskoliosen (Krümmung im Übergang von der Brust- zur Lendenwirbelsäule).

Die Diagnose der Skoliose stellt der Arzt. Hierzu braucht er auf jeden Fall ein Röntgenbild der Wirbelsäule (optimalerweise eins, auf dem die ganze Wirbelsäule abgebildet ist). Anhand des Röntgenbildes kann man ausmessen, wie stark die Wirbelsäule verkrümmt ist und welches Ausmaß (Gradzahl) die einzelnen Verkrümmungen haben.

Ein weiteres diagnostisches Mittel ist, das Skoliometer. Anhand des Skoliometers kann man sehen, wie stark die Wirbelsäule verdreht ist. Die Skoliometermessung bietet gleichzeitig eine gute Möglichkeit in relativ kurzen Abständen die Wirbelsäule zu kontrollieren. Da die Veränderung von der Verdrehung und der Verkrümmung oft zusammenhängen, kann man hierdurch Hinweise auf eine eventuelle Verschlechterung bekommen.

Was Skoliofit zu diesem Thema beiträgt erfahren Sie hier.

Textquellen:
Weiß, H.R. / Rigo, M. (2001). Befundgerechte Physiotherapie bei Skoliose. München: Pflaum.